Zahlungsausfälle vermeiden
Seit Jahren bemängeln vor allem Handwerksbetriebe und mittelständische Bauunternehmen die schlechte Zahlungsmoral ihrer Auftraggeber. Zahlreiche Umfragen belegen in diesem Kontext, dass es sowohl bei Schlussrechnungen als auch bei Abschlagszahlungen immer wieder zu teilweise erheblichen Verzögerungen kommt. Besonders fatal sind die ökonomischen Folgen für kleine und mittlere Unternehmen. Denn nicht selten gerät ein wirtschaftlich gesunder Betrieb durch Zahlungsausfälle unverschuldet in Existenznot. Um speziell mittelständische Bauunternehmen vor diesem Szenario zu schützen, haben sich die verticus AG und das Inkasso-Unternehmen Domnowski zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Daraus entstanden ist die Idee des „Bau-Schutzbriefes“. Dieses Produkt ermöglicht Mittelständlern die vollständige Abgabe von administrativen Aufgaben infolge nichtbezahlter Kundenrechnungen an erfahrene Dienstleister – und das zu einem erschwinglichen Jahresbeitrag. Der Versicherte profitiert dabei sowohl von der hohen Beratungskompetenz der verticus AG als auch vom Know-how der Domnowski GmbH als seriöser und renommierter Anbieter von Inkassodienstleistungen für kleine und mittlere Betriebe. Denn unter anderem stützt sich Domnowski bei seiner Arbeit auf die Vertragspartnerschaft mit der Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung (Schufa) und die daraus resultierende Möglichkeit zur Nutzung fundierter Schufa-Daten. „Oberstes Ziel des neuen Service-Paketes ist es, im Sinne des Baubetriebes seriös und möglichst kundenerhaltend seine Interessen gegenüber allen Schuldnern zu vertreten. So ist nach einer einvernehmlichen Einigung die weitere Zusammenarbeit von beiden Seiten aus wieder möglich“, erklärt verticus-Vorstand Christian Beerboom.
Für jeden Handwerksbetrieb und Bauunternehmer ein Graus – unendlicher Schriftverkehr infolge nicht beglichener Kundenrechnungen.
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Rundum-Service für Versicherte
Das Prinzip des neuen Bau-Schutzbriefes ist einfach: Für den einmaligen Beitrag von 400 Euro (zuzüglich Umsatzsteuer) im Jahr gibt der Versicherte den Administrationsvorgang infolge ausstehender Zahlungen an die Inkassofachleute ab. Er erhält dafür den vollen Leistungsumfang des Bau-Schutzbriefes. Dieser erstreckt sich von ersten administrativen Aufgaben wie der Forderungsberechnung und der Bonitäts- und Anschriftenprüfung bis hin zu außergerichtlichen Inkassoverfahren. Dazu zählen auch schriftliche Zahlungsaufforderungen sowie anwaltliche Mahnschreiben. Im Fall einer Nichtzahlung des Auftraggebers übernehmen die Experten gegebenenfalls auch gerichtliche Mahn- und Titulierungsverfahren sowie erforderliche Maßnahmen der Zwangsvollstreckung als weiterführende Schritte.
„Durch die Abgabe des Inkassos an einen kompetenten Dienstleister entledigt sich der Unternehmer des unliebsamen Schriftverkehrs und der zeitintensiven Verhandlungen mit seinem Schuldner und kann sich zu 100 Prozent weiter um sein eigentliches Kerngeschäft kümmern“, so Beerboom. Dabei entscheidet der Mittelständler stets selbst, welche Forderungen an den Inkassodienstleister übertragen werden und zu welchem Zeitpunkt das geschieht. Über ein tagesaktuelles Reportingtool kann der Versicherte jeden Tag nachverfolgen, wie der jeweilige Stand des Inkassoauftrages ist. Ein weiterer Vorteil: Der Bau-Schutzbrief ist nicht an weitere Produkte gekoppelt und kann nach einer Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr problemlos wieder gekündigt werden.