50 % Heizkosten sparen
Trotz wolkenlosem stahlblauen Himmel und Sonnenschein zeigt das Thermometer an dem freien Kfz-Betrieb von Josef Nölkel in Bayreuth minus elf Grad an. Mich fröstelt und ich betrete die Werkstatt. Kaum drinnen, umgibt mich eine angenehme Wärme. Josef Nölkel begrüßt mich und eilt schnellen Schrittes voran, um mir seine Heizung zu zeigen.
Die Freie Werkstatt von Josef Nölkel heizt seit 2008 mit Pulsair-Geräten. Fotos: Lauer
Während wir durch seine 200-Quadratmeter-Werkstatt gehen und ich langsam ins Schwitzen komme, erklärt er mir, wie er zu den Heizgeräten von Pulsair kam: In einer Fachzeitschrift las er im jahr 2008 einen Artikel über das Heizsystem von Werner Pletzer. Im selben Jahr sah er sich das Gerät auf einer Fachmesse an und ließ sich vom Hersteller das Prinzip der pulsierenden Verbrennung und dessen Vorteile erklären. Kurz entschlossen kaufte er zwei Geräte. Mittlerweile stehen wir vor einem.
Das Pulsair-Heizgerät erwärmt die zwei Räume der Werkstatt.
Das blaue, kühlschrankgroße Gerät brummt leise vor sich hin und sorgt dafür, dass niemand in den zwei Räumen der Werkstatt frieren muss. Der Unternehmer erzählt, dass er fast 50 Prozent an Heizkosten einspart, seitdem er die Geräte hat. „Wir benötigen an einem kalten Tag wie heute maximal 15 Liter Heizöl“, sagt Nölkel und zeigt stolz auf das Gerät, als ob es seine Erfindung ist.
Gute Heizleistung
Der geringe Verbrauch und die Heizleistung von 15 beziehungsweise 21 kW haben Josef Nölkel so gut gefallen, dass er im Dezember 2010 zwei weitere Geräte gekauft hat. Mit diesen beheizt er seine Lackiererei, die am anderen Ende von Bayreuth steht. Der quirlige Kfz-Meister will mir noch das Gerät zeigen, mit dem er seine angrenzende Waschstraße beheizt. Wir eilen über den Hof und öffnen eine Stahltür. Sie führt in den Versorgungstrakt der Waschanlage, in dem auch das Pulsair-Gerät steht. Die Warmluft gelangt über zwei PVC-Rohre in die Waschstraße. Und obwohl die beiden Tore weit offen stehen, ist es im Inneren angenehm warm. Die Pulsair-Heizgeräte (www.pulsair.net) hat Nölkel nicht an eine Ölversorgung angeschlossen. Er betreibt sie mit den mitgelieferten 20-Liter-Kanistern. Das hat den Vorteil, dass man die Heizgeräte im Sommer einfach in einen Abstellraum stellen kann, ohne zuvor eine Ölleitung demontieren zu müssen. Die Tatsache, dass die Heizung keinen Kamin benötigt, erleichtert das Wegräumen. Außerdem gefällt Nölkel, dass die Geräte wartungsfrei sind. „Das ist eine feine Sache“, fasst er die gesamten Vorteile kurz und knapp zusammen und begleitet mich zurück zum Parkplatz, auf dem mein Auto steht.
Über zwei PVC-Rohre wird die Warmluft in die Waschstraße geleitet.
Auf dem Weg dorthin erklärt er mir, dass er vorher den Betrieb mit einem ölbetriebenen Deckengebläse beheizt habe, das nur Ärger gemacht habe. Mit Schaudern denkt der Firmenchef an diese Zeit zurück. Ich steige in den völlig ausgekühlten Wagen und beneide in diesem Moment Josef Nölkel, den ich ihn in seine warme Werkstatt verschwinden sehe. (Autor:Markus Lauer)